| Stadtwerke bringen Elektromobilität in die Städte |
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Gemeinsame Pressemitteilung der Stadtwerke Aachen, der con|energy ag und des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU)
"Die STAWAG hat als eines der ersten Unternehmen in der Energiebranche dieses wichtige Zukunftsthema erkannt und ist sehr früh in das neue Geschäftsfeld eingestiegen", unterstreicht Dr. Christian Becker, Vorstandsmitglied der Aachener Stadtwerke, den hohen Stellenwert der Elektromobilität für sein Haus. Dabei ist der Innovationsstandort Aachen mit der Exzellenzuniversität RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) und innovativen Unternehmen wie der FEV Motorentechnik ein großer Vorteil. So ist es der STAWAG gemeinsam mit diesen und anderen Akteuren gelungen, über 20 Millionen Euro Bundesmittel zur Förderung der Elektromobilität nach Aachen zu holen. "Im Rahmen dieser Projekte haben wir bereits im Frühjahr 2009 begonnen, eine kommunale Ladeinfrastruktur aufzubauen, ein Fahrstromprodukt mit hundertprozentigem Ökostrom eingeführt und in einem Feldversuch mit der RWTH Elektro-Roller in größerer Anzahl auf die Straße gebracht. Jetzt folgt der nächste entscheidende Schritt: die Einführung von Autos", skizziert Becker die Aktivitäten der Aachener. Damit die Projekte auch über Aachen und die Region hinaus Wirkung zeigen können, setzt Becker auf Kooperation: "Gemeinsam mit der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) und anderen Partnern wollen wir das "Ladenetz - mein Stadtwerkeverbund" aufbauen. Es soll Stadtwerken einen schnellen und einfachen Einstieg ins Geschäftsfeld Elektromobilität ermöglichen und den Aufbau einer bundesweiten kommunalen Ladeinfrastruktur vorantreiben." "Der Erfolg der Elektromobilität lässt sich an drei Schlagworten festmachen: lokal, emissionsfrei und bezahlbar", erklärt Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der con|energy ag. Lokal stehe dabei für die begrenzte Reichweite der Fahrzeuge und deren bevorzugten Einsatz in Städten. Zugleich gehe es hier auch um lokale Netzwerke, insbesondere von Stadtwerken und Kommunen, zur Realisierung der städtischen Elektromobilität. Emissionsfrei bedeute, dass der Fahrstrom für die Elektroautos komplett "grün" sein müsse. Dieser Herausforderung hätten sich die Stadtwerke zu stellen. Nicht zuletzt dürften die Kosten, d. h. Anschaffung und laufende Kosten für die Elektroautos, nicht höher sein als die für Autos mit Verbrennungsmotor. "Entscheidend hierbei: Alle genannten Faktoren lassen sich in absehbarer Zeit erfüllen", so das Fazit von Dr. Dudenhausen. "Elektromobilität muss vor Ort erprobt werden, gemeinsam mit den Kommunen und den Automobilherstellern. Stadtwerke sind hier die idealen Partner. Das kann man nicht zuletzt an der ständig steigenden Zahl elektromobiler Stadtwerke-Projekte ablesen", so VKU-Hauptgeschäftsführer Reck abschließend. In Regensburg beispielsweise werden wie in Aachen Elektroroller angeboten, in Nürnberg wird die Verknüpfung von Elektromobilität mit Ökostromangeboten erprobt, in Würzburg steht die Integration der Elektrofahrzeuge in Verkehrskonzepte zusammen mit dem ÖPNV im Fokus, während die Stadtwerke in Konstanz auf Car-Sharing setzen. Bild 1: Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU, Dr. Christian Becker, Vorstandsmitglied der STAWAG und Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der con|energy ag Bild 2: Pressekonferenz Quelle: VKU |